Helga Flatland wurde durch ihr Buch „Eine moderne Familie“ bekannt. Sie wird eine der nordischen Autoren sein, die an den Literaturtagen in Zofingen zu Gast sein werden.

Bild: Niklas Lello
1/1 Helga Flatland wurde durch ihr Buch „Eine moderne Familie“ bekannt. Sie wird eine der nordischen Autoren sein, die an den Literaturtagen in Zofingen zu Gast sein werden. Bild: Niklas Lello
04.07.2019 16:08

Wie lebt und liest es sich in Norwegen?

Das wird in Erfahrung gebracht werden, wenn Autorinnen und Autoren aus dem Land der Fjorde in die Schweiz kommen, genauer nach Zofingen zu den Literaturtagen 2019, um davon zu erzählen. Bereits sind erste Namen und Termine bekannt.

Vom 25. bis 27. Oktober widmen sich die Literaturtage Zofingen der norwegischen Lebenskunst, der Kultur und der Literatur. Norwegen ist Ehrengast an der Frankfurter Buchmesse und es ist das Land der Weltautoren wie Henrik Ibsen und Knut Hamsun. Durch die gute Zusammenarbeit mit der Koordinatorin des norwegischen Literaturprogramms der Frankfurter Buchmesse, Andrine Pollen, sei es gelungen, grossartige Autorinnen und Autoren nach Zofingen einzuladen, so Programmleiter Markus Kirchhofer.

Erste Namen:

Unni Lindell wurde durch die Kommissarin Marian Dahle bekannt, deren Art, Mordfälle anzugehen genau das ausmacht, was so an den Nordischen Krimis geschätzt wird.

Bjørn Ousland vermittelt durch seine vielfach ausgezeichneten Cartoons und Illustrationen, was der Polarforscher Fridtjof Nansen mit seinen 28 Schlittenhunden alles durchmachte.

Eine Premiere wird mit Gunstein Bakke gefeiert werden, wenn sein preisgekrönter Roman «Maud and Aud» hier in Zofingen als deutsche Übersetzung präsentiert wird.

Den «Preis der norwegischen Buchhändler 2017» erhielt Helga Flatland für ihren Roman «Eine moderne Familie», in der sie von einer Erschütterung einer ganz normalen norwegischen Familie berichtet, anlässlich des 70. Geburtstag des Vaters...

Johan Harstad lebt in Oslo, seine ersten zwei Erzählbände sorgten für großes Echo bei Kritik und Leserschaft und sein Roman wurde in zehn Sprachen übersetzt. 

Ida Hegazi Hoyer stammt aus den Lofoten und verlässt in ihrem aktuellen Roman «Trost» Norwegen um von einer Frau zu erzählen, die nach Lissabon, Berlin und Brüssel reist und sich zwischen Einsamkeit und Intimität ständig im Kippzustand befindet.

Die Programmleitung freut sich zudem auf weitere Mitwirkende wie Simon Chen, Hanspeter Müller-Drossaart, Matthias Gnehm, Simone Lappert, Hansjörg Schertenleib. Das ganze Programm wird dann nach den Sommerferien bekanntzu sehen sein.

pd