Frederic Siegel und Benjamin Morard vom Team Tumult aus Zürich.
Foto: Peter Siegrist
1/1 Frederic Siegel und Benjamin Morard vom Team Tumult aus Zürich. Foto: Peter Siegrist
15.01.2019 00:00

Strich um Strich zum animierten Werbespot

Die Berufsschule Aarau (bsa) öffnete ihr Kulturfenster ein weiteres Mal. Die sechste Veranstaltung liess einen Blick auf Werdegang und aktuelle Tätigkeit von zwei jungen Gestaltern aus Zürich zu, die im Bereich 2D-Animation in der Werbebranche tätig sind.

Über 80 Personen verfolgten die Ausführungen der Referenten Frederic Siegel und Benjamin Morard, die ihr Arbeitsfeld eloquent vorstellten. Siegel und Morard sind Mitglieder des fünfköpfigen Kollektivs Team Tumult aus Zürich. Beide haben an der Hochschule Luzern Design und Kunst, Fachrichtung Animation, studiert. Sie betonten, wie wichtig die Arbeiten, insbesondere die Abschlussfilme an der Hochschule, für den Einstieg in die Berufswelt sind. Beide sind Fans von handgezeichneten, digital erstellten Bewegtbildern und sind der Überzeugung, «dass auch für den Schweizer Werbemarkt handgezeichnete Animationen nicht zu teuer sind.»

Anhand der 18-teiligen Kurzfilmserie für die Heilmittelfirma Similasan stellte Morard die Gestaltungsprozesse vor. Von der Idee bis zum fertigen Film war es ein weiter Weg bis zu den Werbespots, die 2016 entwickelt wurden. Sie sind noch immer auf den Monitoren von öffentlichen Verkehrsmitteln in der Schweiz zu sehen.

Nicht jeder Kunde räumt ihnen gleich viel gestalterische Freiheiten ein, erklärte Siegel und stellte den Kurzfilm vor, den sie für die Taschenproduktionsfirma Freitag realisierten. Hier hatten sie eine «carte blanche» und konnten sich kreativ ausleben. Aus den zwei unterschiedlichen Auftragsbeispielen wurde deutlich, dass nebst gestalterischen und handwerklich-technischen auch unternehmerische Kompetenzen von grosser Bedeutung sind.

CRC

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