«Zu den besonderen Sehenswürdigkeiten von Staufen zählt sicherlich die wunderschön gelegene Staufbergkirche auf dem vom Reussgletscher zurückgelassenen Staufberg», sagt Otto Moser. 
z.V.g.
1/4 «Zu den besonderen Sehenswürdigkeiten von Staufen zählt sicherlich die wunderschön gelegene Staufbergkirche auf dem vom Reussgletscher zurückgelassenen Staufberg», sagt Otto Moser. z.V.g.
«Zu den besonderen Sehenswürdigkeiten von Staufen zählt sicherlich die wunderschön gelegene Staufbergkirche auf dem vom Reussgletscher zurückgelassenen Staufberg», sagt Otto Moser. 
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Gemeindeammann Otto Moser lebt seit 40 Jahren in Staufen.
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4/4 Gemeindeammann Otto Moser lebt seit 40 Jahren in Staufen. z.V.g.
23.03.2020 12:15

«Staufen soll seinen Dorfcharakter behalten»

Der Gemeindeammann Otto Moser erzählt im Interview was Staufen zu einer attraktiven Wohngemeinde macht. Ebenso spricht er über die Gemeindeentwicklung und auch über seinen Wunsch, wie sich die Gemeinde in Zukunft entwickeln soll.

Wie würden Sie jemandem, der noch nie in Staufen war, die Gemeinde beschreiben? Staufen liegt in einer interessanten Region. Verkehrstechnisch sind wir bestens erschlossen und trotzdem durchqueren keine Transitstrassen unser Dorf. Dies und das grosse Naherholungsgebiet sind die Grundsteine für unsere hervorragende Wohnqualität. Durch ein aktives Vereinsleben wird eine intakte und lebendige Dorfgemeinschaft gepflegt und gelebt. Zudem steht die Gemeinde auf einer gesunden finanziellen Basis. Warum lohnt sich ein Besuch in Staufen? Zu den besonderen Sehenswürdigkeiten von Staufen zählt sicherlich die wunderschön gelegene Staufbergkirche auf dem vom Reussgletscher zurückgelassenen Staufberg. Die Glasmalereien der drei Chorfenster sowie der Sodbrunnen im nahe gelegenen Waschhaus sind einzigartig. Bei guter Fernsicht kann ein eindrückliches Alpenpanorama bestaunt werden. Warum lohnt es sich wohnen zu bleiben? Die hervorragende Wohnqualität von Staufen stützt sich einerseits auf die zentrale Lage und anderseits auf das grosse umliegende Naherholungsgebiet. Dazu trägt eine aufgeschlossene Wohnbevölkerung bei, welche den dörflichen Charakter von Staufen mitprägt. Alltägliche Botengänge verlängern sich unverhofft und enden in interessanten Dorfgesprächen. Diese Eigenschaften sind sehr bereichernd und dürfen als grosse Qualität unseres Dorfs erachtet werden. Was hat sich in Staufen in den letzten Jahren am meisten verändert? Die in den 60ziger-Jahren gestartete Bauzonenerweiterung von 120‘000 m2 im Gebiet Esterli-Flöösch-Galgenacher ist nun in der Endphase und kann bebaut werden. Entsprechend der Planung werden seit 2012 Mehrfamilien-Häuser mit insgesamt ca. 510 Wohnungen errichtet. Seit Baubeginn hat sich dadurch unsere Gemeinde um ca. 1‘300 Einwohnerinnen und Einwohner vergrössert. Welche Themen werden Staufen in den nächsten Jahren am meisten beschäftigen? Mit der starken Zunahme der Einwohnerzahl muss die Gemeinde-Infrastruktur aktuell gehalten werden. Zurzeit besteht Bedarf an einer Sporthalle und an einer Kindergarten-Erweiterung. Für beide Projekte sind die entsprechenden Planungen aufgegleist. Worauf freuen Sie sich persönlich am meisten? Mit Beginn des nächsten Amtsjahres wird das Amt des Grossratspräsidenten turnusgemäss dem Staufner Grossrat und Vicepräsidenten Pascal Furer zustehen. Die Wahlfeierlichkeiten werden jeweils im Wohnort des neugewählten Präsidenten abgehalten. Es ist für Staufen eine Ehre das politische Establishment von Aarau hier zu empfangen und sich von der besten Seite zu präsentieren. Was würden Sie an Staufen gerne verändern bzw. verbessern? In meiner bisherigen Ratstätigkeit konnte ich etliche Veränderungen planen, herbeiführen und begleiten. Wünsche blieben trotzdem noch einige. Reduziert man das Wünschenswerte jedoch auf das Nötige so sehe ich momentan keinen Handlungsbedarf. Welcher Verein ist Ihnen besonders ans Herz gewachsen? Hier einen Verein hervorzuheben wäre parteiisch und den nicht genannten Vereinen gegenüber nicht fair. Mir sind alle Vereine gleich sympathisch. Ein gutes Vereinsleben erbringt eine aktive Dorfgemeinschaft und da spielt es keine Rolle ob das Vereinsinteresse dem Sport der Natur oder der Musik gilt. Wichtig ist ein guter Vereinsgeist und daraus resultieren einen guten Zusammenhalt, welcher sich über die Dorfgemeinschaft verteilt. Wofür setzen Sie sich speziell ein? Besonders wichtig ist mir die Teamarbeit mit meinen Gemeinderatskolleginnen und meinen Gemeinderatskollegen. Nur gemeinsam gelingt es die politische und gesellschaftliche Ausrichtung von Staufen zu lenken. Unsere Arbeit soll das Wohl jeder Staufnerin und jedes Staufners verstärken. Was wünschen Sie sich für die Zukunft von Staufen? Kurzfristig wünsche ich Staufen, dass das Corona-Virus an unserer Dorfbevölkerung kein Interesse findet. Für die Zukunft wünsche ich mir, dass der Dorfcharakter weiterhin beibehalten werden kann. Eine offene Willkommenskultur gegenüber den Bewohnern der Neubaugebiete erachte ich ebenso als erstrebenswert. Zudem ist es wichtig, dass es weiterhin Einwohner und Einwohnerinnen gibt, die sich bereit erklären, sich für die Dorfgemeinschaft, das Vereinsleben und für ein Behördenamt einzusetzen. Somit ist unsere Eigenständigkeit für die weitere Zukunft gesichert. Wie lange sind Sie schon Gemeindeammann und was bedeutet Ihnen Staufen? Meine Wahl zum Gemeindeammann fand im Herbst 2009 statt und seit dem 1.1.2010 darf ich der Gemeinde Staufen vorstehen. Seit 40 Jahren darf ich Staufen als meine Heimat bezeichnen. In unzähligen Begegnungen und Gesprächen habe ich Staufen und seine Bevölkerung kennen und schätzen gelernt. Als Wohnort bietet Staufen meiner Familie und mir ein gutes Umfeld, um sich wohl zu fühlen. Interview: Chantal Bigler