Die Jugendregiowehr Suhrental übt den Parcours für die Weltmeisterschaften in Martigny.
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Die Jugendregiowehr Suhrental übt den Parcours für die Weltmeisterschaften in Martigny.
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Das Team der Jugendregiowehr Suhrental, das an der Weltmeisterschaft teilnimmt (oben v.l.): Manuela Rykart, Rahel Niederberger, Nelly Lüscher, Emely Lüscher und Uwe Essinger (Leiter). Unten v.l.: Robin Schüttel, Hannah Niederberger, Aaron Morgentaler, Lars Rolli, Belinda Essinger (Leiterin). Nicht auf dem Foto: Nehir Su Gencer und Patrick Koch (Leiter).
4/6 Das Team der Jugendregiowehr Suhrental, das an der Weltmeisterschaft teilnimmt (oben v.l.): Manuela Rykart, Rahel Niederberger, Nelly Lüscher, Emely Lüscher und Uwe Essinger (Leiter). Unten v.l.: Robin Schüttel, Hannah Niederberger, Aaron Morgentaler, Lars Rolli, Belinda Essinger (Leiterin). Nicht auf dem Foto: Nehir Su Gencer und Patrick Koch (Leiter).
Die Jugendregiowehr Suhrental übt den Parcours für die Weltmeisterschaften in Martigny.
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Die Jugendregiowehr Suhrental übt den Parcours für die Weltmeisterschaften in Martigny.
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07.07.2019 00:00

«Sie haben das in sich, was die Feuerwehr ausmacht»

Die Jugendregiowehr Suhrental geht in ein sportliches Sommerlager! Vom 14. bis 21. Juli finden in Martigny die Weltmeisterschaften der Jugendfeuerwehren statt. Ein Heimspiel für die letztjährigen Schweizermeister.

Hirschthal «Wir zählen uns nicht gerade zu den Favoriten», erklärt Uwe Essinger, Oberleutnant der Jugendregiowehr Suhrental mit einem Schmunzeln. Während in Österreich die WM-Teilnehmer unter hunderten von Jugendfeuerwehren ausgewählt werden, sind die Suhrentaler nebst zwei anderen Teams aus dem Wallis die einzigen, die die Ehre des diesjährigen Gastgeberlandes verteidigen. Trotzdem ist die Freude gross auf das besondere Ereignis, das nur alle zwei Jahre stattfindet.

Während einer ganzen Woche können die jungen Feuerwehrleute Gleichgesinnte aus der ganzen Welt (hauptsächlich Europäer) kennenlernen und sich untereinander austauschen. Die ersten paar Tage trainieren die Jugendlichen zwischen 12 und 16 Jahren auf dem Gelände und machen verschiedene Spiele und Ausflüge. Am Donnerstag, 18. Juli, gilt es dann ernst und die Jugendwehren messen sich in einem Parcours und einem Hindernislauf. «Die Weltmeisterschaft ist anders als die Schweizermeisterschaft, das ist schon fast Leichtathletik», erklärt Uwe Essinger. An den Schweizermeisterschaften, die die Suhrentaler letztes Jahr gewinnen konnten, gehe es noch mehr um Techniken der Feuerwehr. «Es ist nicht in allen Ländern erlaubt, dass Kinder schon mit richtigen Feuerwehrschläuchen Wasser spritzen, wir machen das halt einfach.»

Für die Weltmeisterschaften hat man sich deshalb aber auf eine athletischere Version des Wettkampfes geeinigt. Nun trainieren die Suhrentaler jede Woche zwei Stunden die beiden Disziplinen, die Kraft, Ausdauer und Teamwork voraussetzen. Letzteres dürfte für den Feuerwehrnachwuchs der Regiowehr Suhrental kein Problem darstellen. Auf die Frage, was an der Jugendregiowehr so Spass macht, wird schliesslich vor allem der gute Teamgeist genannt. «Sie haben alle das in sich, was die Feuerwehr ausmacht», sagt der Oberleutnant stolz. «Sie haben alle das Helfersyndrom und wollen dabei helfen, für Sicherheit zu sorgen.»

Jugendregiowehr – eine Investition für die Zukunft

Nicht alle Feuerwehren können sich eine Jugendabteilung leisten. Die Regiowehr Suhrental möchte auch in Zukunft eine gut aufgestellte Feuerwehr und investiert deshalb für eine Ausbildung ab dem Jugendalter. «Wer in der Jugendfeuerwehr ist, der bleibt der Region meistens auch im Erwachsenenalter erhalten», so Uwe Essinger. «Ausser sie ziehen weg, aber dann hat immerhin eine andere Feuerwehr etwas davon.»

Von Irene Müller