Innovation in der Krise ist hilfreich.
Bild: pixabay.com © jarmoluk (CC0 Creative Commons)
1/1 Innovation in der Krise ist hilfreich. Bild: pixabay.com © jarmoluk (CC0 Creative Commons)
26.03.2020 09:56

Krise als Chance nutzen: Innovative Unternehmen besser gewappnet

In einer Krise zeigt sich, welcher Eigenschaften wirklich wichtig sind. Innovationskraft ist sicherlich ein wichtiger Faktor, der in wirtschaftlich schweren Zeiten dafür sorgt, dass Firmen sich besser und schneller zurechtfinden – und hoffentlich nach der Krise ihre Geschäfte fortsetzen und Arbeitsplätze bieten können.

Innovative Unternehmen sind offen für Veränderungen

In der Schweiz gibt es eine ganze Reihe innovativer Unternehmen, sogar ganz in der Nähe. Über die Blauen von ROSTA gab es bereits im Oktober 2019 eine kurze Randnotiz. Die Firma mit Sitz in Hunzenschwil feierte ihr 75-jähriges Bestehen. Am Tag der offenen Tür durfte die lokale Bevölkerung in die Räume der Firma und sich unter anderem die Produktion anschauen. ROSTA ist ein innovatives Unternehmen, das hochentwickelte Industriekomponenten in alle Welt verkauft. Mit Torsions-Gummifederelementen setzt die Firma technische Branchenstandards.

Grundsätzlich ist Innovationskraft etwas, was diesem und anderen Unternehmen durch wirtschaftlich schwere Zeiten helfen kann. Der Grund liegt in der Firmenphilosophie, also in dem gesamten Denken und Handeln des Unternehmens mit all seinen Mitarbeitern. Wer innovative Produkte entwickelt muss mutig und tatkräftig voranschreiten, denn nur so lassen sich richtungsweisende Standards in einer Branche setzen. Mut und Tatkraft gehört ebenfalls dazu, um eine Wirtschaftskrise zu bewältigen.

Wie hilft Innovationskraft durch wirtschaftlich schwere Zeiten?

Die Innovation gilt als Königsweg in Krisensituationen, und das schon seit langem. Innovative Entwicklungen und Ideen sind ein fundamentaler Antrieb, der die Wirtschaft am Leben erhält.

Gegenwärtig verschlechtern sich die Absatz- und Erlössituationen von Unternehmen schlagartig und ein Dominoeffekt sorgt dafür, dass praktisch jeder Beteiligte in der Wertschöpfungskette Abstriche machen muss. Natürlich ist es wichtig, die Kostenseite im Auge zu behalten, doch die Krisensituation zwingt Unternehmen zum Umdenken. Sie müssen dem Veränderungsdruck nachgeben und neue Wege entwickeln, um Unternehmensziele zu erreichen. Firmen, die innovative Denkweisen gewöhnt sind, tun sich leichter. Sie nutzen schwierige Zeiten, um aus der Komfortzone zu gehen, statt sich wie gelähmt der aktuellen Situation zu ergeben und in eine Art Schockstarre zu verfallen.

Neue Ideen sind das Gebot der Stunde

An dem derzeitigen wirtschaftlichen Einbruch aufgrund des Corona-Virus lässt sich nichts ändern, die Geschäfte sind auf staatliche Anweisung hin geschlossen. Die Arbeitnehmer bangen um ihren Lohn, so dass die Kaufkraft und Kaufbereitschaft deutlich zurückgegangen ist und vermutlich noch weiter sinken wird. Doch es ist für Firmen jeder Grösse ratsam, diese schwierige Zeit auch dazu zu nutzen, neue Wege zu entwickeln, gleichzeitig veraltete Strukturen zu überdenken und sie nach der Krise durch innovative Alternativen zu ersetzen.

pd

Bild: pixabay.com © jarmoluk (CC0 Creative Commons)