Freddy Schenk: NLA-Radballer und Präsident Velo Club Schöftland.
Peter Villiger
1/1 Freddy Schenk: NLA-Radballer und Präsident Velo Club Schöftland. Peter Villiger
09.03.2020 09:06

Immer noch ohne Sieg am Tabellenende

Auch nach der Hälfte der Qualifikationsrunde liegen Michael Baumann/Freddy Schenk in der Zwischenrangliste auf dem Abstiegsplatz. Das Schöftler Team kommt einfach nicht auf Touren und kann in der laufenden Meisterschaft keine Spiele gewinnen.

Schöftland Zwölf Spiele, zwei Unentschieden, kein einziger Sieg und lediglich zwei Punkte auf dem Konto: Dies entspricht nicht gerade dem, was sich Baumann/Schenk vor der neuen Saison erhofft haben. Freddy Schenk sucht nach Erklärungen: «Im Moment läuft es gar nicht. Bei allen knappen Spielen verlassen wir die Halle als Verlierer. Wir können das Glück nie auf unsere Seite zwingen und kassieren am Schluss immer dumme, einfache Tore.»

Die Runde in Winterhur beginnt mit einer Kanterniederlage

Gegen Tabellenleader Pfungen muss man nach einem 1:6 Pausenrückstand zwar lediglich noch zwei Tore zulassen, kann aber auch keines mehr erzielen und verliert am Schluss mit 1:8. Das Spiel gegen Altorf I ist mit 1:1 lange Zeit ausgeglichen. Schliesslich verwandeln die Altdorfer aber einen weiteren ihrer zahlreichen Eckbälle. Die Folge davon: Trotz eines Latten- und eines Pfostenschusses von Schenk in den letzten 20 Sekunden muss man den 2:1 Sieg den Altdorfern überlassen. Gegen Altdorf II verlieren Baumann/Schenk mit 0:3 und anschliessend auch gegen die Heimmannschaft aus Winterhur mit 2:7. In diesem Spiel setzen die Schöftler alles auf eine Karte und kassieren daher in den letzten Minuten noch drei Tore.

Wie soll es weitergehen?

Das Schöftler Team muss nun aufpassen, nicht vollends in den Strudel der Negativspirale zu gelangen. Die nächste Runde, welche am 21. März in Frauenfeld ausgetragen wird, hat für den weiteren Verlauf der Meisterschaft von Baumann/Schenk eminente Bedeutung. Sicher müsste man sich im Veloclub Schöftland auch Gedanken darüber machen, wie man die beiden Spieler im Verein entlasten könnte, damit sie sich voll und ganz auf das Training und die Meisterschaft konzentrieren könnten. Es dürfte ja eigentlich nicht sein, dass ein NLA-Radballer neben seinem Sport auch noch als Vorstandsmitglied, Trainer, Juniorenbetreuer, Organisator von Turnieren etc. eine riesengrosse Verantwortung im Verein übernehmen muss!

Peter Villiger