Geschafft: Die in den verschiedenen Fachrichtungen auf den Rängen 1 bis 3 platzierten neuen Berufsleute des Aargauer Bäcker-Confiseurmeiter-Verbandes an der Diplomfeier.

Bild: Gerry Frei
1/1 Geschafft: Die in den verschiedenen Fachrichtungen auf den Rängen 1 bis 3 platzierten neuen Berufsleute des Aargauer Bäcker-Confiseurmeiter-Verbandes an der Diplomfeier. Bild: Gerry Frei
10.07.2019 15:15

Gelerntes einsetzen und weitergeben

Der Aargauer Bäcker-Confiseurmeister-Verband hat das erfolgreich bestandene Qualifikationsverfahren 2019 von 63 Lernenden in den Fachrichtungen Bäckerei-Konditorei und Konditorei-Confiserie sowie Eidg. Berufsattest und Detailhandel gefeiert.

Region Die Organisatoren der diesjährigen Diplomfeier hatten keine Mühe, das Backstuben-Feeling an einem der Hitzetage in die Aula der Berufsschule Aarau zu zaubern. Entgegen aller Regeln dominierten dutzende wedelnder Windfächer und – wie gewohnt – der Auftritt der erfolgreichen Lernenden.

Ausbildungs-Chef Peter Sollberger liess die Hitze kalt und er führte einmalmehr äusserst volksnah durch das Programm. Beim letzten Auftritt in seiner Funktion liess er sich hie und da sogar zum unterhaltenden Rapp in einengender Bäckerskutte und zum Erstaunen der Anwesenden zu schwungvollen Bewegungen hinreissen.

Verbandspräsident Dominik Frei fand lobende Worte für die hohe Zahl erfolgreich bestandener Prüfungen. «Ihr habt gemeinsam, mit Unterstützung der Lehrmeister und der Lehrkräfte an der Schule, auf dieses Ziel hin gearbeitet. Ich muntere alle auf, das Gelernte einzusetzen und weiterzugeben», führte er aus. Ein besonderes Dankeschön richtete Frei an die Fachlehrer, die Expertinnen und Experten und die Ausbildungsbetriebe. «Ich bin mir sicher, dass unser starkes Netzwerk an erfahrenen Berufsleuten die Grundlage einer perfekten Ausbildung ist».

Berufsschule-Rektor Paul Knoblauch stellte den jungen Berufsleuten in Aussicht, dass sie wohl in ihrem Leben kaum mehr eine so grosse Lohnerhöhung erhalten werden wie nach abgeschlossener Lehre. Schon das sei Grund zur Freude. «Ich hoffe, die Schule hat ihren Beitrag geleistet und weiss, dass sie für Bäcker eher einen Rückzugsort darstellt. Zweimal in der Woche nicht so früh aufstehen, sehr oft sitzen und hie und da einen geruhsamen Moment geniessen», lautete sein bejubeltes Fazit.

In den Fachrichtungen Bäcker-Konditoren, Konditoren-Confiseure und dem Eidg. Berufsattest lautet die Höchstnote 5,6. Sie wurde erreicht von Anja Bachmann (Meier Bäckerei Confiserie AG, Mägenwil) und Sarina Rohr (kunz AG art of sweet, Frick) und Larissa Däppen (Stiftung Wendepunkt, Muhen).

Den Abschluss zur Detailhandelsfachfrau und zum Detailhandelsassistenten haben 14 und somit alle Lernenden erfolgreich geschafft.

Marcel Suter