Paris eignet sich optimal für einen Sprachaufenthalt.
Bild: https://pixabay.com/de/photos/paris-eiffelturm-frankreich-843229/
1/1 Paris eignet sich optimal für einen Sprachaufenthalt. Bild: https://pixabay.com/de/photos/paris-eiffelturm-frankreich-843229/
17.07.2019 11:02

Französisch wird immer wichtiger in der Schweiz

Viele Schweizer müssen sich mit ihren Sprachkenntnissen nicht verstecken, denn sie sprechen regelmässig mehr als eine Sprache. Die vier offiziellen Landessprachen sorgen für eine besondere sprachliche Vielfalt.

Die meisten Schweizer verwenden im Alltag Deutsch oder Schweizerdeutsch, wie das Bundesamt für Statistik ermittelte, unter den Nichtlandessprachen werden Englisch und Portugiesisch am häufigsten gesprochen. Doch das Französische gewinnt immer mehr an Bedeutung. Dieser Trend zeichnet sich seit den 1980er Jahren ab und ist ungebrochen. Deutsch verliert an Bedeutung, ebenso wie Italienisch. Der Grund liegt hauptsächlich in der Migration.

Anpassung an Französisch einfacher als an Deutsch

Ein knappes Viertel der ständigen Schweizer Wohnbevölkerung kommt eigentlich aus dem Ausland. Je mehr Zuwanderung aus einem bestimmten Teil der Welt, umso verbreiteter die jeweilige Sprache. So gibt es immer mehr Schweizer aus den USA und Grossbritannien, wodurch das Englische als Hauptsprache natürlich zunimmt. Beim Französischen ist es jedoch noch ein wenig anders. Der französische Teil der Schweiz hat eine höhere sprachliche Integrationskraft: Einwanderer passen sich eher an diese Sprache an als etwa an das (schwierigere) Deutsch. In die Romandie wandern zudem eher Menschen ein, die Spanisch, Portugiesisch oder Italienisch sprechen. Sie lernen die französische Sprache recht schnell, weil sie ebenfalls zu den romanischen Sprachen gehört. So gelingt in der Romandie die sprachliche Integration schneller.

In die Deutschschweiz wandern jedoch eher Menschen aus dem Kosovo, Kroatien, Serbien oder der Türkei ein, deren Sprache sich vom Deutschen sehr unterscheidet. Zudem wird im Alltag häufig Schweizerdeutsch gesprochen, ein Dialekt, der es Fremden nicht gerade leicht macht.

Durch die wachsende Bedeutung der französischen Sprache in Beruf und Privatleben wollen auch immer Deutschschweizer ihre Französisch Sprachkenntnisse verbessern. Einer der effektivsten Wege ist ein Sprachaufenthalt.

Französisch bei einem Sprachaufenthalt lernen

Der schnellste Weg zu einer neuen Sprache ist ein Aufenthalt in einem Land, in dem diese Sprache gesprochen wird. Hier sieht Sprachaufenthalt-Spezialist und weltweiter Marktführer EF Education First eine steigende Nachfrage nach Französisch. Der Anbieter hat eigene Sprachschulen in Frankreich und Nizza, sodass Sprachschüler sich entscheiden können: Französisch lernen in der pulsierenden Metropole Paris oder lieber bei einem entspannten Urlaub in der Küstenstadt Nizza?

Besonders Kinder und Jugendliche geniessen das Abenteuer, im Ausland eine neue Sprache zu lernen und auch direkt anzuwenden. Anders als bei einem isolierten Sprachunterricht, der nur wenige Stunden pro Woche umfasst, verankert das Eintauchen in den Sprachraum das Gelernte deutlich schneller. Eventuelle Hemmungen, eine neu erlebte Sprache im Alltag auch einzusetzen, kommen gar nicht erst auf.

pd

Bild: https://pixabay.com/de/photos/paris-eiffelturm-frankreich-843229/