Vor knapp 75 Jahren wurde "Die Glasmenagerie" von Tennessee Williams in Chicago uraufgeführt. Am 20. März ist das Schauspiel in einer Inszenierung des Theaters am Kurfürstendamm Berlin im Stadttheater Olten zu sehen.
1/3 Vor knapp 75 Jahren wurde "Die Glasmenagerie" von Tennessee Williams in Chicago uraufgeführt. Am 20. März ist das Schauspiel in einer Inszenierung des Theaters am Kurfürstendamm Berlin im Stadttheater Olten zu sehen.
Vor knapp 75 Jahren wurde "Die Glasmenagerie" von Tennessee Williams in Chicago uraufgeführt. Am 20. März ist das Schauspiel in einer Inszenierung des Theaters am Kurfürstendamm Berlin im Stadttheater Olten zu sehen.
2/3 Vor knapp 75 Jahren wurde "Die Glasmenagerie" von Tennessee Williams in Chicago uraufgeführt. Am 20. März ist das Schauspiel in einer Inszenierung des Theaters am Kurfürstendamm Berlin im Stadttheater Olten zu sehen.
Vor knapp 75 Jahren wurde "Die Glasmenagerie" von Tennessee Williams in Chicago uraufgeführt. Am 20. März ist das Schauspiel in einer Inszenierung des Theaters am Kurfürstendamm Berlin im Stadttheater Olten zu sehen.
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13.03.2019 16:00

Familiendrama über die Zerbrechlichkeit

Vor knapp 75 Jahren wurde «Die Glasmenagerie» von Tennessee Williams in Chicago uraufgeführt. Am 20. März ist das Schauspiel in einer Inszenierung des Theaters am Kurfürstendamm Berlin im Stadttheater Olten zu sehen.

«Die Glasmenagerie» ist eine Familienangelegenheit, gleich in doppeltem Sinne: Im Stück dreht sich alles um Amanda Wingfield und ihre beiden erwachsenen Kinder Tom und Laura, in der vielgelobten Produktion von 2016 stehen die Thalbachs im Mittelpunkt. Katharina Thalbach führte Regie, Tochter Anna spielt Amanda Wingfield und Enkelin Nellie die leicht körperbehinderte Laura. Autor Tennessee Williams bezeichnete das Familiendrama als ein Spiel der Erinnerungen. Erinnerungen, Träume und Realitätsflucht sind die vorherrschenden Motive der «Glasmenagerie». Seit dem Verschwinden des Vaters sind die drei Wingfields ganz auf sich allein gestellt. Vor der Tristesse des ärmlichen Alltags entflieht jedes Familienmitglied auf seine eigene traumwandlerische Art: Mutter Amanda schwärmt von ihrer Jugend und einer verlorenen Zeit, in der sie gesellschaftlich anerkannt war. Sohn Tom verbringt jede freie Minute im Kino und schreibt heimlich Gedichte. Tochter Laura konzentriert sich ganz auf ihre Sammlung zerbrechlicher Glastiere – ihre Glasmenagerie, die sie ihr eigenes graues Leben immer wieder vergessen lässt. Mit dem Besuch Jim O'Connors, einem Arbeitskollegen von Tom, tritt die Realität in das Leben der Familie: Für Mutter Amanda wäre er der optimale Schwiegersohn, doch nach anfänglicher Annäherung von Laura und Jim zerbricht nicht nur eines von Lauras geliebten Glastierchen, sondern auch der Traum, dass alles möglich gewesen wäre. Zum Abschied schenkt Laura ihm das zerbrochene Einhorn, das nun ein Pferd ist.

Wann: Mittwoch, 20. März, um 19.30 Uhr im Stadttheater Olten

Tickets: 30, 40 und 50 Franken

Vorverkauf:

www.stadttheater-olten.ch

www.kulturticket.ch oder

Tel. 062 289 70 00