Die Gäste und Besucher bei bestem Wetter , geschützt durch Sonnenschirme.
1/3 Die Gäste und Besucher bei bestem Wetter , geschützt durch Sonnenschirme.
Die Helferschar vor dem grossen Einsatz selber am zmörgele
2/3 Die Helferschar vor dem grossen Einsatz selber am zmörgele
Der Lenzburger Stadtrat Martin Stücheli freut sich auf das Land Zmorge. Er hofft auf gute Gespräche und wünscht sich möglichst viele Besucher.  z.V.g.
3/3 Der Lenzburger Stadtrat Martin Stücheli freut sich auf das Land Zmorge. Er hofft auf gute Gespräche und wünscht sich möglichst viele Besucher. z.V.g.
06.07.2019 10:00

Ein Stück Generation mit im Frühstück

Zum Jugendfestauftakt wird wieder in geselliger Runde gefrühstückt. Das Land Zmorge ist seit Generationen ein fester Bestandteil der Jugendwoche in Lenzburg.

Lenzburg Jugendfest-Freunde aufgepasst: Auf dem Land-Zmorge- Frühstücksteller lässt sich am 7. Juli am Aabach alles finden, was das Herz begehrt. Der Lenzburger Stadtrat Martin Stücheli organisiert das Land Zmorge in Zusammenarbeit mit der SVP des Bezirks Lenzburg und den Landfrauen.

Ein Land Zmorge im Erholungsgebiet

2015 fand das letzte Buurezmorge inmitten der Landwirtschaft und direkt auf dem Bauernhof Wildenstein statt. Mit dem Tod von Hans Dössegger habe sich die Ausgangslage geändert und die Hinterbliebenen wollten die Tradition nicht auf ihrem Hof weiterführen. Ein neuer Standort musste her. Das Ziel war eine familienfreundliche Umgebung zu finden, die zentral gelegen und gut mit dem Velo erreichbar ist. 

So fand das Land Zmorge am Aabach 2016 erstmals statt. «Wir glauben mit den Wilmatten den idealen Standort gefunden zu haben», sagt Stücheli. «Und wir sind nach wie vor in der Natur eingebettet».

Martin Stücheli stellt seit dem Standortwechsel Jahr für Jahr eine Steigerung der Besucher fest. Die optimale Lage direkt am Aabach mit der Möglichkeit für Familien den Spielplatz und die Sportanlagen zu nutzen haben sich sehr bewährt. Dank dieser guten Lage können Eltern unbeschwert Zmörgele, während sich die Kinder beim Spielen vergnügen. Die Lage sei besonders für Familien von Vorteil. Ein weiterer Vorzug der Freiämterhütte sei nicht nur die gute Erreichbarkeit mit dem Velo sondern auch die 80 bis 100 gedeckten Plätze. Stücheli sieht im Vergleich zwischen dem damaligen Buurezmorge und dem heutigen Land Zmorge kein «schlechter» oder «besser». Er beschreibt das Land Zmorge einfach als «anders». Deshalb wurde damals auch der Name der beliebten Tradition gewechselt.

«Die perfekte Lanfraue Rösti»

Stücheli isst sein Frühstück am liebsten ganz traditionell: Brot und Zopf mit Honig oder Konfitüre. Wenn aber dann noch Ei und Rösti dazukommen sei er im siebten Himmel. Als Highlight empfiehlt er seinen Gästen «Speck und Ei mit einer absolut perfekten Landfraue Rösti». Nebst den Köstlichkeiten sei der ungezwungene Austausch und das gemütliche Zusammensein ein weiterer Höhepunkt.

Hinter einem solchen Anlass steckt auch viel Arbeit. Am Freitag wird erstes Material bereitgestellt, am Samstag wird aufgebaut und am Sonntag geniessen auch die ca. 30 Helfer und Organisatoren die einzigartige Atmosphäre am Aabach.

Erinnerungen leben auf

Die Jugendfest-Freunde stimmen sich Jahr für Jahr am Land Zmorge auf die Jugendfestwoche ein. Das Land Zmorge ist zu einer Tradition vor dem Jugendfest geworden. Hier treffen sich Generationen, schwelgen in Erinnerungen der eigenen Jugendzeit oder lassen sich vom Jugendfestfieber anstecken. Das Land Zmorge ist ein Anlass für Familien, Freunde und Bekannte. Platz haben bis zu 300 Personen. Gestärkt durch Köstlichkeiten und den guten Gesprächen geht das Land Zmorge zurück zu seinem Ursprung. Die Jugendfestwoche kann beginnen.

Von Chantal Bigler