Die  Aarauer gehören zu den Mitvaforiten.
z.V.g.
1/3 Die Aarauer gehören zu den Mitvaforiten. z.V.g.
Die  Aarauer gehören zu den Mitvaforiten.
z.V.g.
2/3 Die Aarauer gehören zu den Mitvaforiten. z.V.g.
Die  Aarauer gehören zu den Mitvaforiten.
z.V.g.
3/3 Die Aarauer gehören zu den Mitvaforiten. z.V.g.
24.02.2020 11:00

Aus Niederlagen lernen

Gross waren die Erwartungen an das Youth Olympic Games Team im Curling. Letztlich trennten Millimeter das Schweizer Team vom Halbfinal und zwei Chancen auf eine Medaille. Bittere Erfahrungen die Max Winz anlässlich eines Trainings den Cherry Rockern des CC Aarau weitergab.

Curling Zurück aus Champery hält die Endtäuschung immer noch an. So wurde das Curling Mixed Team nach überragender Vorrunde im Viertelfinal zurück gebunden. Der letzte Stein, im achten und letzten End sollte die Entscheidung bringen und diese viel nicht zu Gunsten der Schweizer aus. Für die jungen Curler, nach der Schweizer Bronze Medaille vier Jahre zuvor in Lillehammer, eine herbe Endtäuschung. Aber auch der Zeitpunkt aus der Niederlage zu lernen für die zukünftige Curling Karriere.

Sein Curling Knowhow und die Erfahrungen aus der Jugend-Olympiade und zweifachem Sieg am Swisscup der Junioren gab Max Winz jüngst auch den Cherries des CC Aarau weiter. Die jungen Curler, bis 11 Jahre Cherry Rockers genannt, bereiten sich zur Zeit intensiv auf die Schweizermeisterschaft vom 7.-8. März in Aarau vor. «Wir profitieren viel von den Erfahrungen eines jungen Curlers wie Max» sagt der 11 Jährige Leonardo Bonetti. Er ist einer von zwei Spielern die vom Schweizermeisterteam 2019 übrig blieb und nun mit Ihrem neuen Team erneut eine Medaille anstrebt. «Der letzte Stein oder ein Fehlstein zum falschen Zeitpunkt kann ein Spiel wesentlich entscheiden. Dies haben wir bereits selber erfahren muss.» erklärt er. Umso wichtiger ist es frühzeitig zu lernen und sich auf die verschiedenen Situationen vorzubereiten.

Aarauer als Mitfavoriten

Die Aarauer Cherry Rockers scheinen gut vorbereitet, konnten Sie sich doch regelmässig in den ersten drei Plätzen klassieren. Von einer Favoritenrolle will der Trainer Charly Suter jedoch nichts wissen. «Mit Wallisellen, St. Gallen und Schaffhausen sind Teams vor Ort, welche mindestens gleich stark, wenn nicht gar besser einzustufen sind.» So wird es spannend, wer den Schweizermeistertitel 2020 in Aarau erlangen wird. «Wir hoffen auf zahlreiche Unterstützung an der SM und gute Steine» sagt Leonardo noch und verschwindet vertieft im Gespräch mit Max in den Garderoben.