Mit einer Standing Ovation hat das Publikum im Villmerger Rösslisaal das 30-köpfige Ensemble der Theaterproduktion «Der Kammerdiener» verabschiedet.
z.V.g.
1/2 Mit einer Standing Ovation hat das Publikum im Villmerger Rösslisaal das 30-köpfige Ensemble der Theaterproduktion «Der Kammerdiener» verabschiedet. z.V.g.
Mit einer Standing Ovation hat das Publikum im Villmerger Rösslisaal das 30-köpfige Ensemble der Theaterproduktion «Der Kammerdiener» verabschiedet.
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2/2 Mit einer Standing Ovation hat das Publikum im Villmerger Rösslisaal das 30-köpfige Ensemble der Theaterproduktion «Der Kammerdiener» verabschiedet. z.V.g.
08.10.2018 11:30

Grosserfolg für «Der Kammerdiener»

Die 13 regulären Vorstellungen sowie vier Zusatzvorstellungen waren bereits vor der Premiere fast ausverkauft; die Theatergesellschaft Villmergen spielte insgesamt vor rund 3'400 Besuchern. «Der Kammerdiener» ist damit eine der erfolgreichsten Eigenproduktionen des Vereins.

Villmergen «Wir sind überwältigt», sagt Präsidentin Hildegard Hilfiker. «Wir hatten zwar erwartet, dass die Lokalgeschichte über den Villmerger Lunzi Koch, der als Kammerdiener in den besten Häusern der Welt verkehrte, auf Interesse stösst. Unsere kühnsten Erwartungen wurden jedoch übertroffen.» Ein Grund für den Erfolg sei laut Hildegard Hilfiker nebst dem Theaterstück von Paul Steinmann der Aufführungsort: Der Gasthof Rössli war viele Jahre ein gesellschaftlicher Treffpunkt und wird nun abgebrochen. Auch «Kammerdiener» Lunzi Koch verkehrte im Rössli. Unter Federführung von Produktionsleiter Niklaus Meyer wurde der Saal zur 360-Grad-Theaterbühne umgebaut. Das Publikum sass mittendrin und wurde Teil des Theaters.

Wenn Fleiss sich auszahlt

«Der Kammerdiener» ist damit eine der aufwändigste Produktion der Theatergesellschaft Villmergen. Über 70 Helferinnen und Helfer packten neben und hinter der Bühne mit an: beim Bühnenbau und in der Technik etwa, oder als Küchenhilfen, Köche und elegante Kellner im Theaterrestaurant. Hunderte ehrenamtliche Stunden gearbeitet wurden auch in den Bereichen Regieassistenz, Kostüme, Musik, Licht, Requisiten, Frisuren und Maske. «Ohne die Unterstützung all dieser Helferinnen und Helfer sowie vieler Gönner und Sponsoren wäre unser Theaterprojekt nicht möglich gewesen», sagt Hildegard Hilfiker. «Ein grosses Dankeschön dafür!»

pd