Die Feuerwehr einmal in Lederhosen anstatt in Schutzbekleidung.
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Wer bekommt da keinen Hunger?
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Die Feuerwehr einmal in Lederhosen als in Schutzbekleidung.
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O'zapft is!
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24.09.2018 09:30

Diese Feuerwehr löscht nicht nur Feuer

Wenn am 29. September Rauch vom Feuerwehrmagazin aus gen Himmel zieht, ist das kein Grund zur Sorge. Es kommt nicht von einem Brand, sondern von den knusprigen Brathähnchen. Denn an diesem Tag feiert der Feuerwehrverein Seengen und die örtliche Feuerwehr das Oktoberfest.

Seengen O’zapt is! Am 29. September beginnt die durstige Jahreszeit! Das Oktoberfest in München findet bereits seit 1810 auf der Theresienwiese statt. Nicht ganz so alt und auch nicht so gross ist das Oktoberfest in Seengen beim Feuerwehrmagazin Hubpünt. Seit neun Jahren organisieren der Feuerwehrverein und die Mitglieder der Feuerwehr das Oktoberfest. Das Gaudi findet von 11 bis 23 Uhr statt und soll ein Fest für alle Seenger und Einwohner umliegender Gemeinden sein, erklärt Bruno Niederhauser. Wenn er nicht gerade Oktoberfeste organisiert, übernimmt er in der Feuerwehr den Posten des Zugführers des Zuges 1. «Ich mache das jetzt zum dritten Mal als Präsident bin aber schon seit Anfang dabei.»

Würste, Güggel, Bier und Dirndl

Ein Oktoberfest wäre keines, gäbe es neben Bier nicht noch einen feinen Schmaus und ein gutes Programm. Dafür sei aber gesorgt, versichert Niederhauser: «Wir haben wieder unsere legendären Brathendl, Weisswürste und natürlich das beliebte Festbier!» Ebenfalls lockt die dritte Ausgabe des Dirndl-Wettbewerbs. Eine Tradition, die es nur durch Zufall gibt. «Wir wollten vor drei Jahren noch etwas mehr bieten als das normale Programm. Also entschieden wir uns spontan dazu, die schönsten Dirndl zu prämieren», erklärt der Zugführer.

Der Nuller und das Stöckli

Die Einnahmen des Festes werden immer für die Finanzierung des nächsten Festes verwendet. Man habe die Erfahrung gemacht, dass man immer einen «guten Nuller» verzeichnet, also in die schwarzen Zahlen kommt. Das sei gut so, meint der OK-Präsident: «Der kleine Gewinn wird als Stöckli fürs nächste Jahr auf die Seite gelegt. Das ist praktisch und so wird versichert, dass das der Grundsatz «vom Dorf fürs Dorf» sichergestellt ist. Im Vergleich zu vielen anderen Oktoberfesten der Region ist der Eintritt in Seengen gratis. «Wir wollen, dass sich alle einen Besuch leisten können», meint Niederhauser.

Rinaldo Feusi