Patrick Huggel im Unterricht mit seinen Schülern.
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Patrick Huggel ist seit fünf Jahren der ICT-Verantwortliche an der Schule Erzbachtal. chb
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Lehrperson Patrick Huggel chb
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Patrick Huggel bei der Arbeit.  chb
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04.10.2018 11:30

Die Schule Erzbachtal als Vorzeigeschule

Vor rund fünf Jahren übernahm Patrick Huggel die Stelle des Technischen ICT-Verantwortlichen an der Schule Erzbachtal. Heute ist die Schule mit 350 iPads, 120 MacBooks und Beamern mit AppleTV für jedes Klassenzimmer ausgestattet.

Erlinsbach Patrick Huggel, Lehrperson Sekundarstufe I, gibt im Interview spannende Antworten und erklärt, wie die Schule Erzbachtal in Sachen Digitalisierung zur Vorzeigeschule wurde.

Was bedeutet «ICT» genau?

ICT bedeutet «information and communications technology.» Damit sind alle Kommunikationsmedien im Zusammenhang mit digitalen Geräten gemeint.

Wie hat sich Ihre Schule zu einer Vorzeigeschule entwickelt?

Mein Vorgänger Markus Wittwer führte ein auf tragbaren Geräten basierendes ICT-Konzept aus. Damals waren über 200 MacBooks im Einsatz. Auf dieses Konzept aufbauend hat die Schule Erzbachtal, unter meiner Verantwortlichkeit, die Idee mit mobilen Geräten weiter verfeinert und ausgebaut.

Und wie viele Geräte

sind heute im Einsatz?

Für den Kindergarten, die Primarschule und die Oberstufe besitzen wir insgesamt rund 350 iPads, 120 MacBooks und in jedem Klassenzimmer eine Präsentationsausrüstung mit Projektor, AppleTV und Audio-Boxen.

Sie sprechen von einer internen Weiterbildung «à la carte»,

Die interne Weiterbildung richtet sich gezielt an Lehrpersonen. Pro Semester finden zehn Kurse statt, die zusammen mit der Pädagogischen ICT-Supporterin, Edwina Gehbauer, geplant und durchgeführt werden.

Die Kurse behandeln verschiedenste Themen rund um Medien und Informatik mit Bezug zur Volksschule, wie beispielsweise die Bedienung und den Einsatz im Unterricht von Lernapps oder den sicheren Umgang mit Daten. Ziel ist es, das erworbene Wissen 1:1 im Unterricht einsetzen zu können.

Wie erleben Sie persönlich

Es freut mich sehr, die Digitalisierung an unseren Schulen mitzuerleben und mitzugestalten.

Ich bin ein Mensch, welcher sich sehr für Technik interessiert und diese auch gerne einsetzt. Der Unterricht wird aber nach wie vor auch analog gestaltet und ist stark von der jeweiligen Lehrperson abhängig.

Welche Ansichten haben

Da wir stets versucht haben, die Eltern miteinzubeziehen, beispielsweise mit der Durchführung von speziellen Elternveranstaltungen zum Einsatz der Informatikmittel im Unterricht, erfahren wir ein grosses Wohlwollen vonseiten der Eltern. Durch die diesjährige Werkschau, an der wir den ICT-Einsatz an der Primarschule präsentiert haben, bestätigten wir den praktischen Nutzen von ICT-Mitteln bei den Eltern erneut.

Wie ist die Billanz?

Das Konzept wurde gut angenommen und ist zur Normalität geworden. Unsere Schülerinnen und Schüler können den Unterrichtsinhalt teilweise direkt auf ihren Tablets einsehen und für die Oberstufe besteht die Möglichkeit, auch ausserhalb der Schule mit den Geräten zu arbeiten. Die digitalen Geräte sind in unserem Alltag gar nicht mehr wegzudenken. In Kürze werden wir uns zusätzlich neue MacBooks und einige Tablet-Tastaturen für die Schülerinnen und Schüler anschaffen.

Interview: Chantal Bigler