Die Landfrauen auf der Vereinsreise nach Schinznach.
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1/2 Die Landfrauen auf der Vereinsreise nach Schinznach. z.V.g.
Drei Bottenwiler Landfrauen am letzten Kürbissuppenessen.
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2/2 Drei Bottenwiler Landfrauen am letzten Kürbissuppenessen. z.V.g.
07.10.2018 16:00

Die Bottenwiler Landfrauen läuten Halloween ein

Bald ist Halloween. Doch bevor die ausgehöhlten Kürbisse ein Gesicht verpasst bekommen, verköstigt man sich an ihren Innereien. Am Samstag, 13. Oktober, laden die Bottenwiler Landfrauen zum Kürbissuppenessen à discrétion mit drei unterschiedlichen Sorten ein.

Bottenwil Kommende Woche wird in so manchem Bottenwiler Haushalt gekocht und gebacken, was das Zeug hält. Bauernbrote, zahlreiche Desserts sowie drei Sorten Kürbissuppe werden am Samstag, 13. Oktober, im Fabrikli zum geselligen Mittagessen bereitstehen. Die Bottenwiler Landfrauen veranstalten diesen Oktober bereits zum vierten Mal in Folge ihr beliebtes Kürbissuppenessen. Die ausgefallenen Suppenarten, die dort serviert werden, kommen bei den Degustatoren stets sehr gut an. Nebst einer Gemüse-Kürbissuppe kochen die Frauen auch mit einem speziellen Muskatkürbis und bereiten zudem eine orientalische, süsslichere Variante mit Curry und Kokosmilch zu.

«Die Leute probieren immer gleich alle Sorten», erzählt Elisabeth Meyer. Die Ortsvertreterin der Bottenwiler Landfrauen gehört zu einem fünfköpfigen Vorstandsteam, welches die Anlässe der Landfrauen durch das Jahr hindurch koordiniert. So organisiert der Verein beispielsweise zwei Mal im Jahr den Seniorennachmittag im Fabrikli, wobei die Landfrauen selbstverständlich auch für das Znüni sorgen.

Aus Bottenwil sind 26 Frauen Mitglied bei den Landfrauen. «Es sind nicht immer alle anwesend, aber wer da ist, hilft stets tatkräftig mit», so Elisabeth Meyer. Der Verein freut sich stets über neue Mitglieder. Vor ein paar Jahrzehnten war noch jede Bauersfrau auch gleichzeitig Landfrauen-Mitglied. «Das stimmt», sagt Elisabeth Meyer. «Nun sind wir halt nicht mehr Bauers-, sondern einfach Land-Frauen», lacht sie. Ihre Kochkünste haben darunter jedenfalls nicht gelitten.

Irene Müller